Ostara
(21.03.)

Das Fest Ostara ist das Fest der ersten "Tagundnachtgleiche" des Jahres. "Tag und Nacht sind jetzt gleichlang und die Tage werden immer länger. Die Kraft des Sonnengottes beginnt immer mehr zu zunehmen, er wächst nun schneller.
An warmen Tage können wir seine Kraft bereits spüren.
Ebenfalls ist Ostara ein Fruchtbarkeitsfest, des beginnenden Frühlings, der Winter ist nun endgültig besiegt
, das an Imbolc gesegnete Saatgut wird nun zur Aussaat gebracht.
Ostara begegnet der junge Sonnengott,welcher an Yul als Lichtbringer geboren wurde, zum ersten Mal der jungfräulichen Göttin, welche während der dunklen Zeit sich zur Jungfrau regeneriert hat. Jetzt ist die Zeit der Gleichheit, der Fülle der beginnenden Möglichkeiten.Licht und Dunkel sind gleich stark, mit jedem weiteren Tag nimmt die Kraft des Sonnengottes zu, bis er sich zu Beltane mit der Göttin vereint, um neues Leben zu schaffen, es ist die Zeit des Flirts, Neues wächst zusammen.

Und so könnte ein Ostara-Ritual aussehen:
Zu Beginn wird ein Schutzkreis im Lauf der Sonne gezogen, vom Osten über den Süden zum Westen nach Norden. Durch die verbleibende Lücke betreten die Teilnehmer den Kreis, wobei sie durch Rauch (Salbei/Olibanum) gereinigt werden. Anschließdend wird der Kreis geschlossen, hierbei kann von allen Teilnehmer, zur Einstimmung und Unterstüzung,ein Chant gesungen werden. Anschließend werden die Elemente in den Kreis gerufen,beginnend im Norden/Erde oder Osten/Luft. Jetzt werden Göttin und Gott in den Kreis gebeten. Anschließend werden Brot und Wein gesegnet und Göttin und Gott mit einem Teil als Opfer gedankt, dann werden Brot und Wein an die Teilnehmer verteilt. Auch den Elementen wird für ihre Teilnahme an dem Ritual mit einem kleinen Opfer gedankt. Nun wird sich nochmals bei Göttin und Gott für ihre Teilnahme an dem Ritual gedankt und sie werden entlassen, dann werden die Elemente in der umgekehrten Reihenfolge aus dem Kreis entlassen.
Zum Schluß wird der Kreis aufgehoben, beginnend im Osten über Norden zum Westen nach Süden und zurück in den Osten ("Der Kreis ist offen, doch ungebrochen!"). auch hier kann wieder von allen gemeinsan ein Chant gesungen werden. Schließlich verlassen die Teilnehmer den Kreis, und begeben sich zum ausgelassenen Feiern.
Rezepte :
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